Widerstand in Australien

Rund um die ikonischen Glass House Mountains im Osten Australiens tobt seit Jahren ein zäher Konflikt um die geplante Ausweitung des Steinbruchs von Heidelberg Materials. Der Betrieb, der bislang rund 650.000 Tonnen Gestein pro Jahr fördert, will seine Produktion auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen erhöhen und gleichzeitig deutlich tiefer in den Untergrund vordringen. Für die lokale Bevölkerung bedeutet das: mehr Schwerlastverkehr auf engen Landstraßen, mehr Staub, Lärm, Sprengerschütterungen und Zerstörung der Umwelt – direkt an den einzigartigen Bergen, die als „National Heritage“ gelten.

Die Reaktion vor Ort ist entschlossen und breit. Insbesondere rund um die InitiativenSave Our Glass House Mountains(SOGHM) und die ältere Glasshouse Mountains Advancement Network (GMAN) haben sich Anwohnende, Familien, lokale Geschäftsleute, Naturschützer*innen und Indigene zusammengefunden, um der Zerstörung entgegenzutreten. Seit mehreren Jahren machen sie mit Demonstrationen vor der Quarry, Mahnwachen am Rathaus, Infoabenden und internationalen Vernetzungsaktionen sichtbar, dass die Ausweitung nicht im Einklang mit den Interessen der Bevölkerung steht.

Die finale Entscheidung steht offen, eigentlich sollte der Sunshine Coast Council entscheiden, doch im September 2025 hat Heidelberg Materials rechtliche Schritte eingeleitet. Deshalb haben auch die Anwohnenden entschieden den Kampf zu verstärken und gemeinsam mit End Cement eine Veranstaltung direkt vor dem Hauptquartier des Konzerns zu veranstalten.

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